Leitbild "Gute Arbeit"

    „Gute Arbeit“ - das ist Arbeit mit Beteiligung und einem gerechten Entgelt, mit Arbeits- und Gesundheitsschutz und sozialer Sicherheit ohne Diskriminierung.

    • Reflex auf Arbeit „um jeden Preis“
      (Befristung, Zeitarbeit, Billigarbeit = Prekäre Arbeit)

    • Antwort auf den Wandel der Arbeitswelt
      (Globalisierung, Wettbewerbsdruck, Privatisierung)

    • Strategie zur Zukunft der Arbeit
      (Arbeitsbeziehungen verbessern, Arbeitsplatz-Sicherheit und „Gesunde Arbeit“ durchsetzen, Benachteiligungen verhindern!)

    Kontakt

    Was ist "Gute Arbeit"?

    Bei einer Befragung (INQUA-Bericht 19, Bremerhafen 2006) entsprechen lediglich 3 % der Arbeitsplätze

    • einem Einkommen von mindestens 2.000,- €
    • einem geringen Fehlbelastungsniveau
    • einem hohen Ressourcenpotential

    13 % der Arbeitsplätze bieten eine gute, ausbaufähige Grundlage für Gute Arbeit

    • existenzsicherndes Einkommen
    • Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie soziale Einbindung
    • allerdings müsste hier das Spektrum der Fehlbelastungen erheblich reduziert werden

    84 % der Arbeitsplätze sind dagegen gekennzeichnet durch

    • kein existenzsicherndes Einkommen
    • extrem geringe Ressourcen oder
    • ein bedenklich hohes Fehlbeanspruchungsniveau (www.inqua.de)

    Der DGB-Index Gute Arbeit erreicht im Jahr 2010 einen Wert von 59 Punkten und bleibt damit weit hinter den Anforderungen für Gute Arbeit zurück (15 % haben Gute Arbeit, 52 % mittelmäßige Arbeit, 33 % schlechte Arbeit).

    Link: www.dgb-index-gute-arbeit.de

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