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    Warnstreik an der CELENUS Klinik an der Salza GmbH

    Warnstreik an der CELENUS Klinik an der Salza GmbH

    05.12.2017

    Warnstreik wird fortgesetzt – Urabstimmung beschlossen

    Am 6. und 7. Dezember 2017 sind die Beschäftigten der CELENUS Klinik an der Salza in Bad Langensalza (Thüringen) in der Zeit zwischen 6.00 bis 22.00 Uhr zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen.

    Die einzige Reaktion des Arbeitgebers auf den Warnstreik in der letzten Woche ist weiteres beharrliches Schweigen.

    "Das läuft möglicherweise auf eine harte Auseinandersetzung zu", so Thomas Mühlenberg, Verhandlungsführer von ver.di. "Sich Gesprächen total zu verweigern, kann man machen, hilft aber den Kolleginnen und Kollegen nicht und zeigt das es dem Unternehmen insgesamt darum geht, tarifvertragliche Lösungen zu verhindern", so Mühlenberg weiter.

    Deshalb werden die beiden Streiktage auch genutzt um im Rahmen einer Urabstimmung über mögliche unbefristete Streikmaßnahmen zu entscheiden. Dazu müssen mindestens 75% der im Betrieb organisierten Kolleginnen und Kollegen, die an den beiden Tagen im Betrieb sind, ihre Zustimmung geben. Ein Streik in dieser harten Form ist immer das letzte Mittel und weiterhin unnötig.

    Ob er organisiert und durchgeführt werden soll, liegt nun in der Hand der ver.di Mitglieder.

    Die Tarifkommission hat aber eines schon beschlossen. Das bisher vorgelegte Kompromissangebot wurde zurückgezogen, da der Arbeitgeber intern bereit war, bestimmten Berufsgruppen schon jetzt Einkommenserhöhungen zukommen zu lassen, die über unserem bisherigen Vorschlag gelegen hätten. Das Geld scheint im Haus zu sein. Dann soll es auch so verteilt werden, dass alle Beschäftigten davon profitieren.

    "Das innerbetrieblich beabsichtigte Abkoppeln der niedrigen Entgeltgruppen wird von vielen Beschäftigten nicht mitgetragen. Der Betriebsrat verweigert sich einer Lösung, die Menschen diskriminiert. Eine Haltung die wir nur begrüßen können und die wir natürlich unterstützen", so Mühlenberg.

    "Wir haben die Streikmaßnahmen wiederum frühzeitig angekündigt um dem Arbeitgeber einen organisatorischen Vorlauf zu ermöglichen. Sich an den Tisch setzen und ein Ergebnis erzielen wäre das stärkere Signal" ,so Mühlenberg.

    Die Streikenden treffen sich direkt vor Ort in der Kurpromenade 6-8 in Bad Langensalza

    Für Rückfragen und vor Ort:

    Falk Ludwig, Gewerkschaftssekretär im Bezirk Thüringen, unter 01 60 / 90 41 59 96

     

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

    Pressestelle:
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