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    Retter im DRK-Kreisverband Hohenstein-Ernstthal

    Retter im DRK-Kreisverband Hohenstein-Ernstthal

    15.11.2017

    Retter im DRK-Kreisverband Hohenstein-Ernstthal protestieren gegen Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen

    Die Beschäftigten im DRK Kreisverband Hohenstein-Ernstthal, Rettungswache Limbach-Oberfrohna, werden am 15.11.2017 in der Zeit von 13 bis 14 Uhr ihre Mittagspause nutzen, um auf dem Johannisplatz in Limbach-Oberfrohna öffentlich zu protestieren.

    Hintergrund ist, dass diese noch nach den Arbeitsvertragsrichtlinien des Arbeiter-Samariter-Bundes vergütet werden. Nachdem das Deutsche Rote Kreuz die Rettungswache übernommen hat, drohen den Beschäftigten Verschlechterungen bei den Arbeitsbedingungen. Dies könnte bedeutet, dass neben einem geringeren monatlichen Gehalt, der Kürzung des Nachtdienstzuschlages sowie die Streichung des Samstagszuschlages und der Wechselschichtzulage anstehen. Weiterhin ist ungewiss, ob ab dem nächsten Jahr das Urlaubsgeld sowie die Jahressonderzahlung ausgezahlt werden.

    Der DRK Kreisverband Hohenstein-Ernstthal ist Mitglied im Arbeitgeberverband Wohlfahrts- und Gesundheitsdienst e.V. Der Tarifpartner ist die christliche Gewerkschaft DHV. Dieser Vertrag ist mit vielen "Kann-Bestimmungen" ausgestattet.

    "Nur mit guten Arbeitsbedingungen kann im sozialen und vor allem im Rettungsdienst Nachwuchs gewonnen werden", so Simone Bovensiepen von der Gewerkschaft ver.di. "Im angrenzenden Thüringen ist dies schon erkannt worden. Dort sind Tarifverträge mit der Gewerkschaft ver.di vereinbart worden, wodurch die Beschäftigten im Rettungsdienst auf der Grundlage des Tarifvertrages für den Öffentliche Dienst arbeiten."

    Für Rückfragen:

    Simone Bovensiepen, zuständige Gewerkschaftssekretärin, unter der 01 51 / 1 145 26 98

     

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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