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    Krankenhausservicegesellschaft Löbau-Zittau mbH

    Krankenhausservicegesellschaft Löbau-Zittau mbH

    13.02.2018

    Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Krankenhausservicegesellschaft Löbau-Zittau mbH (KSG-LZ) am 14.02.2018

    An den Standorten des Klinikums Oberlausitzer Bergland arbeiten neben Ärzten, Therapeuten und Pflegenden etwa 150 Menschen, die sich um die Reinigung, das Catering, um Transporte, Technik und den Bereich der Pforte kümmern. Im Jahr 2015 haben die ver.di Mitglieder einen Haustarifvertrag für die Beschäftigten der KSG-LZ erkämpft.

    Diesen Tarifvertrag gilt es in den nächsten Jahren weiter zu entwickeln. Dazu hatten ver.di und die Arbeitgeberseite schon vor dem offiziellen Beginn der Tarifrunde versucht, in zwei Verhandlungsrunden im Dezember 2017 eine adäquate Tarifsteigerung bei den Entgelten zu vereinbaren. Das ist nicht gelungen.

    In den Krankenhäusern sind die Servicebereiche geprägt von steigenden Flächenzahlen, Stundenkürzungen und immer mehr Zusatzleistungen. Diese Leistungsverdichtung stellt eine enorme Arbeitsbelastung für die Kolleginnen und Kollegen dar.

    "Der Krankenhausservice beinhaltet nicht irgendwelche Dienstleistungen, sie sind im Ernstfall lebenswichtig. Zum Beispiel ist die Krankenhausreinigung mehr als einfach nur „putzen“. Dieser Bereich ist ein Schlüssel für die Qualitätssicherung im Krankenhaus. Die Kolleginnen und Kollegen der Reinigung sichern durch ihre tägliche Arbeit die Hygienestandards in allen Bereichen des Klinikums", so Sabine Baron, zuständige Gewerkschaftssekretärin bei ver.di.

    Dies wird oft verkannt - vielmehr ist der Bereich von Kostendruck und Leistungsverdichtung geprägt.

    Das zeigte sich auch bei den zwei Tarifgesprächen. Die Arbeitgeberseite verwies darauf, dass die KSG-LZ ein Dienstleistungsunternehmen sei und man am Markt konkurrenzfähig bleiben muss.

    Am 14.02.2018 gehen die Tarifverhandlungen in die 3. Runde. Die Gewerkschafter fordern eine monatliche Entgelterhöhung von jeweils mindestens 5 % für die Jahre 2018 und 2019.

    "Es liegt jetzt bei der Arbeitgeberseite, in der dritten Verhandlungsrunde ein verbessertes Angebot zu unterbreiten, in dem Wissen, dass ein gutes Tarifergebnis einerseits ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten und andererseits auch ein Garant für das Halten von Fachkräften in der Servicegesellschaft ist“, so die Erwartungshaltung der Gewerkschafterin.

    Für Rückfragen:

    Sabine Baron, Gewerkschaftssekretärin, unter 01 75 / 2 61 02 26

     

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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