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    Niederschlesische Verkehrsgesellschaft mbH (NVG)

    Niederschlesische Verkehrsgesellschaft mbH (NVG)

    07.06.2017

    Niederschlesische Verkehrsgesellschaft mbH (NVG) entlässt Mitarbeiter

    Seit dem Verlust der Linienkonzession 2012 (Ausschreibung der Verkehrsleistungen durch den Landkreis Görlitz) bedient die NVG auf der Basis eines Subunternehmervertrages mit der Regionalbus Oberlausitz GmbH (RBO) den Omnibusverkehr auf dem Gebiet des ehemaligen Niederschlesischen Oberlausitzkreises.

    Nach ver.di-Informationen wurde der Subunternehmervertrag mit der RBO durch die NVG zum Ende dieses Jahres gekündigt, da dieser Vertrag wirtschaftlich nicht auskömmlich sei. So wurden auch die Beschäftigten der NVG über einen Mitarbeiterbrief informiert. Nach jetzigem Stand soll der Betrieb der NVG perspektivisch stillgelegt werden. Alle Mitarbeiter sollen somit betriebsbedingt gekündigt werden. Etwa die Hälfte der Busfahrer und der Beschäftigten der Werkstatt hat bereits die Kündigung erhalten.

    Daniela Kocksch, stellv. Geschäftsführerin des ver.di Bezirkes Dresden/Ostsachsen, signalisiert die Prüfung der formalen Rechtslage und der Möglichkeiten, die zum Erhalt tarifgebundener Arbeitsplätze in der Region beitragen könnten.

    "Die öffentliche Hand, in diesem Fall der Landkreis Görlitz als verantwortlicher Aufgabenträger, wird  ebenfalls in  Verantwortung gehen müssen. Die NVG war schließlich bis 2004 eine 100%ige Tochter des Landkreises, bevor diese aufgrund politischer Entscheidungen in die Privatisierungsmühle gelang", so Sven Vogel, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär.

    Abzuwarten bleibt auch, ob und wie der Schüler- und Linienverkehr ab Januar 2018 erfolgt. Mitte Juni sollen u.a. entsprechende Gespräche zwischen RBO und NVG stattfinden.

    Für Rückfragen:

    Daniela Kocksch, stellv.-Geschäftsführerin ver.di-Bezirk Dresden-Ostsachsen, unter 01 51 / 12 53 17 71 oder daniela.kocksch@verdi.de

    Sven Vogel, Gewerkschaftssekretär, unter 01 60 / 7 19 70 74 oder sven.vogel@verdi.de

     

     

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

    Pressestelle:
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