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    DRK Rettungsdienst Hildburghausen gGmbH

    DRK Rettungsdienst Hildburghausen gGmbH

    30.04.2018

    Die Richtung Korrigiert – Rettungsdienst Hildburghausen kehrt zur Tarifbindung zurück

    Die DRK Rettungsdienst Hildburghausen gGmbH kehrt nach mehr als 10 Jahren zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes zurück.

    Die DRK Rettungsdienst Hildburghausen gGmbH und die Gewerkschaft ver.di konnten sich am 12. April 2018 auf einen Anwendungstarifvertrag zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) einigen. Stufenweise werden die Einkommen ab Januar 2019 bis Juni 2020 an den TVöD dynamisch angeglichen.

    "Für die Kolleginnen und Kollegen bedeutet dieser Abschluss erhebliche Verbesserungen der Einkommens- und Arbeitsbedingungen", sagt Bernd Becker, Landesbezirksfachbereichsleiter für das Gesundheitswesen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. "Der Geschäftsführer des DRK Rettungsdienst Hildburghausen hat erkannt, dass ein strategischer Richtungswechsel in der Tarifpolitik notwendig ist", so Becker weiter.

    Die Einkommenssteigerungen betragen bereits im Jahr 2019 im Durchschnitt für Rettungsassistenten 2.300 EUR, für Rettungssanitäter 4.000 EUR und für Notfallsanitäter 5.000 EUR.

    Darüber hinaus werden bereits 2019 alle weiteren Regelungen des TVöD vollständig angewendet. So erhalten die Beschäftigten zukünftig eine Jahressonderzahlung, eine Schicht- und Wechselschichtzulage und höhere Zeitzuschläge.

    "Dieser Abschluss ist einmalig beim Deutschen Roten Kreuz in Thüringen und ein riesen Erfolg für unsere Mitglieder." "Der Rettungsdienst ist eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge und für viele Menschen lebensrettend. Das bedarf guter Einkommens- und Arbeitsbedingungen, die wir in Hildburghausen nunmehr gemeinsam geschaffen haben“, Becker abschließend.

    Hintergrund:

    Die ostdeutschen Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes sind 2001 aus dem Flächentarifvertrag ausgetreten. In Thüringen hat man im Anschluss mit dem DHV einen Tarifvertrag geschlossen. Die Einkommen lagen seitdem deutlich unter dem TVöD. Aus Sicht von ver.di fanden auch einige Regelungen dieses Tarifvertrages gar keine Anwendung, da es "Kann- Regelungen" waren. So zum Beispiel kann eine Jahressonderzahlung gezahlt werden, muss aber nicht. Auch bei der Frage der Eingruppierung gab es Spielraum für ein und dieselbe Qualifikation.

    Für Rückfragen:

    Bernd Becker unter 01 75 / 4 32 45 30

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

    Pressestelle:
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