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    Tarifverhandlungen für den Nahverkehr Sachsen-Anhalt ohne Ergebnis abgebrochen

    25.04.2018

    Die Tarifverhandlungen zwischen dem kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sind nach der vierten Verhandlungsrunde ergebnislos abgebrochen worden.

    "Das Angebot der Arbeitgeberseite ist unzureichend. Jährliche Erhöhungen der Löhne und Gehälter um die 2% herum bei einer Laufzeit des Vertrages von mehr als zwei Jahren können wir nicht akzeptieren", sagt der Verhandlungsführer Gerd Doepelheuer. Das gelte auch für die Angebote zum Urlaub und der Jahressonderzahlung.

    "Wenn der Arbeitgeberverband auf diesem Wege versucht, die Verhandlungen hinaus zu zögern, sehen wir uns gezwungen, über andere Aktivitäten nachzudenken", formuliert Stefan Hilbig, Gewerkschaftssekretär im Bereich Verkehr bei ver.di, die nächsten Schritte. Damit seien auch Warnstreiks nicht auszuschließen.

    Ver.di fordert neben linearen Erhöhungen der Vergütungstabelle um 6% die Übernahme des Auszubildendentarifvertrages für den öffentlichen Dienst. Darüber hinaus soll der Grundurlaub bei 30 Tagen liegen. Die Regelungen zur Arbeits- und Rufbereitschaft, zur Jahressonderzahlung und zu den Stufenlaufzeiten müssen auf den Prüfstand gestellt werden.

    "Unser Ziel wird es sein, einen Tarifvertrag zu vereinbaren, der nahtlos an den gekündigten Tarifvertrag anschließt – Null-Monate lehnen wir ab", so Doepelheuer.

    Für Rückfragen:

    Gerd Doepelheuer, Landesbezirksfachbereichsleiter, unter 01 60 / 3 66 77 16

    Stefan Hilbig, Gewerkschaftssekretär, unter 01 51 / 14 00 35 42

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
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