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    Tarifrunde Postbank

    Tarifrunde Postbank

    11.10.2017

    ver.di setzt Streiks im Postbank-Filialvertrieb fort

    Am heutigen Mittwoch ruft ver.di die Beschäftigten im Postbankkonzern erneut zum Streik auf.  In der mitteldeutschen Region sind die alle Filialen in Thüringen einbezogen, rund um Region Chemnitz werden sich Beschäftigte aus 16 Filialen an den Arbeitsniederlegungen beteiligen.

    "In den letzten Wochen haben die Warnstreiks erste Bewegung in die Verhandlungen gebracht. Allerdings sind wir insbesondere bei den Themen Kündigungsschutz und Gehalt noch weit voneinander entfernt", kommentierte der ver.di-Verantwortliche Marko Wunderlich die Arbeitskampfmaßnahmen. Die Arbeitgeberseite hatte am 25.9.2017 ein erstes Angebot vorgelegt, welches aber insbesondere mit Blick auf die Laufzeit des Kündigungsschutzes von ver.di als völlig unzureichend zurückgewiesen wurde.

    ver.di fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022, die Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie weitere unternehmensspezifische Forderungen. ver.di will zudem Gespräche über einen Zukunftstarifvertrag führen, der auch Regelungen zur Digitalisierung beinhalten soll.

    Verhandelt wird für rund 18.000 Beschäftigte bei der Postbank, Postbank Filialvertrieb sowie der BHW-Gruppe und weiterer Tochterunternehmen (Betriebscenter für Banken, PB Service, PB Direkt, BHW KSG, PB Firmenkunden AG).

    Für Rückfragen:

    Marko Wunderlich, Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Finanzdienstleistungen, unter 01 77 / 4 66 49 91

     

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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