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    Tarifrunde öD 2018 - Warnstreik in Chemnitz

    Tarifrunde öD 2018 - Warnstreik in Chemnitz

    22.03.2018

    Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

    Beschäftigte aus den Verwaltungen rund um Chemnitz zum Warnstreik aufgerufen

    Am Donnerstag, 22. März 2018, werden sich ab 7:30 Uhr Beschäftigte aus der Stadtverwaltung Chemnitz – ausgenommen sind die Kindertagesstätten und die Horte - sowie die Beschäftigten aus den Stadtverwaltungen Freiberg, Hainichen, Döbeln, Augustusburg und Frankenberg, der Agentur für Arbeit und der DRV Mitteldeutschland im Streiklokal Ratskeller Chemnitz, Markt 1, einfinden.

    Ebenso aufgerufen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Landratsämtern Mittelsachsen und Erzgebirge.

    Bei einem gemeinsamen Streikfrühstück beraten sie über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen und die weiteren regionalen Aktivitäten in der Region Chemnitz/Erzgebirge.

    "Die Kolleginnen und Kollegen erwarten endlich ein konstruktives Signal von der Arbeitgeberseite. Wenn es weiterhin bei der Blockadehaltung bleibt, müssen wir unsere Aktionen ausdehnen", so die Botschaft von Stefan Zierer, Gewerkschaftssekretärin für den kommunalen Bereich in der Region Chemnitz.

    "Das immer wiederkehrende Ritual auf Arbeitgeberseite, die ersten drei Verhandlungsrunden zur Darstellung ihrer eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten zu nutzen, muss endlich aufhören", appelliert Zierer an die Verhandlungspartner.

    Die dritte Verhandlungsrunde findet am 15./16. April in Potsdam statt.

    Für Rückfragen und vor Ort:

    Stefan Zierer, Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Gemeinden, unter 01 62 / 9 24 05 36

    Für den Bereich der Arbeitsagentur und der DRV Mitteldeutschland: Sven Schulz; Fachbereichsleiter Sozialversicherungen, unter 01 60 / 90 75 87 27

     

    Das Forderungspaket im Einzelnen:

    Entgelterhöhungen:

    - Die Tabellenentgelte der Beschäftigten sollen um 6,0 Prozent, mindestens aber um 200,-Euro monatlich erhöht werden.

    - Die Entgelte der Auszubildenden und Praktikantinnen/Praktikanten sollen um 100,-Euro monatlich erhöht werden.

    - Die Laufzeit der Regelungen soll 12 Monate betragen.

    - Der Nachtarbeitszuschlag im Besonderen Teil Krankenhäuser soll auf 20 Prozent angehoben werden.

    Aszubildende und Praktikantinnen/Praktikanten:

    - Die Ausbildungsbedingungen der bisher nicht tariflich geregelten Ausbildungs- und Praktikumsverhältnisse sollen in Anlehnung an den TVAöD bzw. TVPöD tarifiert werden.

    - Die Vorschrift zur Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung soll wieder in Kraft gesetzt werden.

     

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

    Pressestelle:
    Karl-Liebknecht-Str. 30-32
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