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    Klinikum St. Georg und ver.di einigen sich auf Haustarifvertrag

    Klinikum St. Georg und ver.di einigen sich auf Haustarifvertrag

    27.06.2016

    Entgelterhöhung um bis zu 8,5  Prozent

    Nach langwierigen Verhandlungsrunden einigten sich das Klinikum St. Georg und ver.di in dem Abschlusstermin am 21.06.2016 auf einen Haustarif für das nichtärztliche Personal.

    Vereinbart wurden u. a. ein neuer Manteltarifvertrag sowie ein gesonderter Tarifvertrag für Auszubildende. Dies bedeutet für die betroffenen Beschäftigten eine Vergütungssteigerung um bis zu 8,5 Prozent in zwei Stufen rückwirkend ab 1. April 2016 sowie ab 1. Oktober 2016 und eine Einmalzahlung von 250 Euro. Auch für die Auszubildenden wurden erhebliche Verbesserungen umgesetzt. Der Tarifvertrag läuft bis zum 30. Juni 2017.

    "Ich bin sehr erfreut, dass wir nach den über mehrere Jahre andauernden Verhandlungen nun einen tragfähigen Haustarifvertrag für die nichtärztlichen Beschäftigten abschließen konnten. Hierdurch wird nach jahrelanger Differenzierung ein wesentlicher Schritt hin zu einer einheitlichen Vergütung für alle Beschäftigen herbeigeführt, auch wenn wir dabei an die Grenzen der wirtschaftlichen Belastbarkeit gehen", betont die Geschäftsführerin Dr. Iris Minde unmittelbar nach dem Termin.

    "Das Ergebnis ist ein Kompromiss", sagt Bernd Becker, ver.di Landesbezirksfachbereichsleiter. Die Allgemeinen Arbeitsbedingungen entsprechen nun denen des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes. Anfang 2017 werden wieder Tarifverhandlungen aufgenommen. Dann geht es um die Eingruppierung. "Der Grundstein ist gelegt. Jetzt müssen wir Schritt halten, damit wir von der tariflichen Entwicklung nicht abgekoppelt werden", so Becker weiter.


    Für Rückfragen:

    Bernd Becker, ver.di Landesbezirksfachbereichsleiter für Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, unter 01 75 / 432 45 30