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    Tarifverhandlungen Großhandel in Thüringen

    Tarifverhandlungen Großhandel in Thüringen

    20.05.2019

    ver.di lehnt Arbeitgeberangebot ab

    Das Arbeitgeberangebot von 1,8 % im ersten Jahr und 0,7 % im zweiten Jahr wurde von der ver.di Tarifkommission für den Großhandel als enttäuschend zurückgewiesen.

    "Wertschätzung sieht anders aus", so ver.di Verhandlungsführerin Sylke Hustan. "Die Umsätze steigen, die Personal- und Sachkosten sinken im Verhältnis zum Umsatz und der Stress nimmt zu, doch die Arbeitgeber verweigern deutliche Gehalts- und Lohnsteigerungen", kritisiert Sylke Hustan das erste Arbeitgeberangebot.

    "Bei einer Forderung von 6,5 % für ein Jahr, 2,5 % für zwei Jahre angeboten zu bekommen, das ist schon dreist. 1,8 % sind für die Kommissionierer 40 € brutto im Monat und 0,7 % entsprechen 16 € brutto im Monat, das ist kein Zeichen von Respekt und Anerkennung", so Sylke Hustan.

    Die Tarifverhandlungen werden am 28. Juni 2019 in Erfurt fortgesetzt.

    ver.di fordert eine Anhebung aller Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 6,5 % für alle ver.di-Mitglieder.

    Des Weiteren fordern wir eine Vorweganhebung der Lohngruppen 1-3 und der Gehaltsgruppen G I und G II um 25 € für alle ver.di-Mitglieder.

    Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages soll 12 Monate betragen (1. Mai 2019 bis zum 30. April 2020).

    Für Rückfragen:

    Sylke Hustan, ver.di Verhandlungsführerin für den Großhandel und genossenschaftlichen Großhandel in Thüringen, unter 01 75 / 5 70 08 64

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

    Pressestelle:
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