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    Weitere Arbeitskämpfe beim Postbank-Filialbetrieb in Erfurt, …

    Weitere Arbeitskämpfe beim Postbank-Filialbetrieb in Erfurt, Magdeburg und Chemnitz

    07.03.2015

    Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 9.500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG endete am 4. März ohne Ergebnis.

    "Die Arbeitgeber haben kein verbessertes Gehaltsangebot vorgelegt und erklärt, dass es ihnen nicht möglich sei, ein Angebot zum Kündigungsschutz zu unterbreiten", betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführer Christoph Meister. Diese Verweigerungshaltung sei enttäuschend und nicht nachvollziehbar. "Die Beschäftigten haben in bundesweiten Betriebsversammlungen und in eindrucksvollen Warnstreiks deutlich gemacht, dass sie aufgrund von Spekulationen um einen Verkauf, einen Teilverkauf oder Börsengang große Angst um ihre Arbeitsplätze haben. Es ist daher völlig unverständlich, dass es kein Angebot zum Kündigungsschutz gibt, um ihnen die Sorge um ihre Zukunft zu nehmen und endlich Klarheit zu schaffen."

    In den Postbank-Filialen Magdeburg, Erfurt und Chemnitz werden die Schalter am heutigen Samstag nicht geöffnet sein.

    ver.di erwarte vor der nächsten Verhandlungsrunde am 17./18. März ein deutliches Signal zum Kündigungsschutz. Bliebe dieses aus, werde die Situation zusätzlich eskalieren, betonte der Gewerkschafter.

    ver.di fordert:

    • 5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten,
    • die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020,
    • eine Angleichung der Ausbildungsvergütung auf das Postbankniveau und
    • die Weiterführung der Postbankzulage.


    Für Rückfragen:

    Magdeburg: Katrin Behrens unter 01 60 / 93 98 22 68
    Erfurt: Astrid Striehn unter 01 75 / 2 27 93 70
    Chemnitz: Marko Wunderlich unter 01 60 / 97 28 70 11

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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