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    Ver.di erzielt Tarifeinigung am Universitätsklinikum Jena zur Entlastung und Stärkung der Beschäftigten

    28.10.2019

    Ver.di erzielt Tarifeinigung am Universitätsklinikum Jena zur Entlastung und Stärkung der Beschäftigten

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) konnte nach einer 34-stündigen Verhandlung ein Eckpunktepapier für einen „Tarifvertrag Entlastung“ für die Beschäftigten am Universitätsklinikum Jena abschließen.

    „Dieser Tarifvertrag setzt neue Maßstäbe für die Entlastungsbewegung an deutschen Krankenhäusern“, so Bernd Becker, ver.di Verhandlungsführer.

    In der Pflege allein sollen 144 neue Stellen geschaffen werden. Mit konkreten Zielwerten in der Relation von der Anzahl der Pflegekräfte   und den zu betreuenden Patienten wird zukünftig für die Beschäftigten ein Maßstab für gesünderes Arbeit gesetzt. Ab dem 1. April 2020 wird für je 6 Schichten, in denen noch unter diesen Zielwerten gearbeitet wird, ein Tag Freizeitausgleich gewährt. Höchsten 5 Tage in 2020, 10 Tage in 2021 und 15 Tage in 2022. Ab 2023 wurde keine Höchstgrenze mehr vereinbart, hier greift ein voller Belastungsausgleich in Form von Freischichten. Damit werden am Uniklinikum zukünftig gute Arbeitsbedingungen tariflich geregelt.

    „Mit diesem Tarifvertrag senken wir in Zukunft die Belastung der Mitarbeiterinnen deutlich. Nur gemeinsam mit den sehr engagierten Beschäftigten ist es gelungen, in der Thüringer Krankenhauslandschaft einen solchen Tarifvertrag durchzusetzen“, so Becker weiter.

    Dieser Tarifvertrag gilt für fast alle Bereiche. Es konnten z.B. auch für die Funktionsdienste verbindliche Regelungen getroffen werden.

    „Jetzt müssen wir den Tarifvertrag gemeinsam umsetzten, damit er schnell wirkt und die Kolleginnen und Kollegen gesund und gut arbeiten können.“

    Der Entlastungsvertrag steht noch unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung auf beiden Seiten.

    Für Rückfragen:

    Bernd Becker (Verhandlungsführung) unter der 0175 / 4 32 45 30

    Philipp Motzke (zuständiger Gewerkschaftssekretär) unter der 0151/ 23 85 54 79

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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