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    Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) Zwickau

    Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) Zwickau

    30.05.2018

    Beschäftigte kämpfen weiter für mehr Personal und Tariflohn

    Beschäftigte sind aufgerufen, sich für bessere Arbeitsbedingung an der ver.di Aktion am 31. Mai 2018 in der Zeit von 12:00 bis 16:30 Uhr zu beteiligen.

    Hintergrund für diese Aktion sind Personalmangel sowie ungerechte Bezahlung im Haus.

    Schon im Februar 2018 sind viele Beschäftigte spontan im Interesse der Patientinnen und Patienten sowie der eigenen Gesundheit an die Öffentlichkeit gegangen. Die Äußerung der Geschäftsführung im HBK, dass Beschäftigte auf Grund von individuellem Empfinden Belastungs- bzw. Gefährdungsanzeigen schreiben, hat zu weiteren Unmut bei den Betroffenen geführt.

    Tatsache ist, dass Beschäftigte nicht nach Gefühltem sondern bei übermäßiger Arbeitsbelastung sowie bei Personalausfällen das gesetzlich vorgeschriebene Instrument der Gefährdungsanzeige nutzen.

    Abhilfe hat in der Vergangenheit sporadisch durch Verschiebung von Personal stattgefunden. Der Effekt dabei ist, Löcher werden gestopft indem neue Löcher aufgetan werden. Bereitschaftsdienstzeiten werden zweckentfremdet, Einspringen aus der Freizeit und Nachtschichten auf der Station ohne personelle Unterstützung sind weiter Alltag im Krankenhaus.

    Erschwerend kommt hinzu, dass im Krankenhaus unterschiedliche Gehälter für die gleiche Tätigkeit gezahlt werden.

    "Das ist leicht zu erklären: Wer für seine Beschäftigten eigene Entgelttabellen kreiert, um den Tarifvertrag zu unterlaufen, muss mit solchen Unstimmigkeiten rechnen", sagt Simone Bovensiepen, Gewerkschaftssekretärin im Bereich Gesundheitswesen.

    Die Folge sind monatliche Gehaltsdifferenzen zum Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes von 420 bis zu 550 EUR. Das kommunale Krankenhaus in Rodewisch geht einen anderen Weg, ist Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband und zahlt allen Beschäftigten Tariflohn.

    "Das Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau, ein sogenannter Maximalversorger, sollte bei Personalbemessung und Bezahlung Vorbild sein", so die Forderung von Bovensiepen.

    Für Rückfragen:

    Simone Bovensiepen, Gewerkschaftssekretärin, unter der 01 51 / 11 45 26 98

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

    Pressestelle:
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