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    Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst

    Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst

    28.09.2020

    Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst

    Warnstreiks in Thüringen beginnen am Mittwoch, 30. September

    Nachdem die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst auch in der zweiten von drei vereinbarten Verhandlungsrunden kein Angebot abgegeben haben, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft auch in Thüringen zu Warn- streiks auf.

    In Gotha werden die Beschäftigten der Stadtverwaltung, der Unfallkasse und aus dem Landratsamt zum Warnstreik aufgerufen. Darüber hinaus sind das Landratsamt Ilmkreis und das Krankenhaus in Greiz Schwerpunkte der Arbeitskampfaktionen.

    „Es sind erste Aktivitäten, die mit dem 30. September beginnen und im Ver- laufe der folgenden Tage ausgeweitet werden“, sagt die stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin des ver.di Bezirkes Thüringen, Astrid Striehn.

    Die Eckdaten der Forderungen in Kurzfassung:

    -      Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich.

    -      Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikant*innen um 100 Euro monatlich.

    -      Laufzeit zwölf Monate.

    -      Tarifierung der Ausbildungsbedingungen der Studierenden in den bislang nicht tariflich geregelten praxisintegrierten dualen Studiengängen.

    Für Rückfragen zu den Planungen in Thüringen: Astrid Striehn, stellv. Bezirksgeschäftsführerin, unter der 0175 / 227 93 70

     

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
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