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    Universitätsklinikum Jena

    Universitätsklinikum Jena

    11.12.2018

    Keine besinnliche Weihnachtsruhe - Ultimatum wird umgesetzt – Aktion am 13.12.2018

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wird am Donnerstag, 13. Dezember 2018 in der Zeit von 13-16 Uhr, mit einem Infostand vor dem Haupteingang des Universitätsklinikum Jena in Lobeda über den aktuellen Stand der Ultimaten in den zwei Intermediate Care Stationen informieren.

    "Wir werden Unterschriften sammeln für mehr Personal am Klinikum und über die aktuelle Situation auf den Intermediate Care Stationen sowie der Zentralen Notaufnahme aufmerksam machen", beschreibt Philipp Motzke die Hintergründe der Aktion.

    Das Ultimatum der IMC1 läuft zum 31.12.2018 aus. Weiterhin gibt es viele Baustellen auf allen IMC Stationen. Es fehlt ein erkennbares und zuverlässiges Ausfallmanagement, Dienstpläne werden oft geändert, um Löcher zu stopfen. Das Ziel einer Pflegekraft-Patient Relation von 1:4 ist nach unserer Information immer noch kein fester Bestandteil der Einsatzplanung. So mussten die Beschäftigten teilweise 6 und mehr Patientinnen und Patienten betreuen.

    Eine ähnlich dramatische Situation zeigt sich in der Notaufnahme.

    "Nach unseren Berechnungen mit den Beschäftigten fehlen 9 Vollzeitkräfte in der Notaufnahme für eine gute Versorgung und ein gesundes Arbeiten. Die Station ist von vielen personellen Abgängen in den letzten Monaten geprägt, das müssen wir auch als Zeichen einer hohen Belastung sehen", so Motzke abschließend.

    Alle Beschäftigten hoffen, dass der Einstellungsstopp aufgehoben wird, was zu einer Entlastung der Mitarbeiterinnen führen würde. Die ver.di Aktion „Das Soll ist voll“ hat nach unseren Berechnungen ergeben, dass über 100 Vollzeitkräfte am UKJ fehlen.

    Für Rückfragen:

    Philipp Motzke: 03641 / 88 60 40 oder 01 51 / 23 85 54 79

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

    Pressestelle:
    Karl-Liebknecht-Str. 30-32
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