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    Tarifverhandlung Kreismusikschule Dreiländereck

    Tarifverhandlung Kreismusikschule Dreiländereck

    21.05.2019

    Vierte Tarifverhandlung für Haustarifvertrag der Kreismusikschule Dreiländereck

    Am Montag, 20. Mai 2019 wurden die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Geschäftsführung der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH (KuWeit) für einen Haustarifvertrag für die Kreismusikschule Dreiländereck Löbau wie geplant fortgesetzt.

    Wichtigstes Thema der Verhandlung war das strittige Gehaltsniveau für die Musikschullehrer. Die Geschäftsleitung erklärte, kein Mandat für ein neues Angebot zu haben.

    Die ver.di-Vertreter erklärten erneut die Ablehnung des Arbeitgeberangebotes aus der 3. Verhandlungsrunde. Dies wurde durch einen Beschluss der am 8. Mai stattgefundenen Mitgliederversammlung bekräftigt, die eine untertarifliche Bezahlung von -20 % kategorisch abgelehnt hatte.

    Der ver.di-Verhandlungsführer und Fachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie Michael Kopp erklärte: "Nach 15 Jahren Verzicht und Stagnation bei der Gehaltsentwicklung ist eine untertarifliche Bezahlung von über 600 € für studierte Lehrer 30 Jahre nach der friedlichen Wende nicht mehr vermittelbar und nicht mehr zumutbar."

    Um ein Scheitern der Verhandlungen zu vermeiden, ist die ver.di-Tarif- kommission deutlich auf die Geschäftsführung zugegangen und hat von der Arbeitgeberseite gefordert, als Einstieg in die tarifliche Bezahlung für die Lehrer an der öffentlichen Kreismusikschule Dreiländereck ein Gehaltsniveau von 92 % im Verhältnis zur Gehaltstabelle des Flächentarifvertrages TVöD zu vereinbaren. Die Gehaltstabelle im HTV soll dann in jährlichen Stufen angeglichen werden und 2024 das Niveau des Flächentarifvertrages erreichen.

    Die Geschäftsleitung erklärte, diesen Vorschlag zeitnah zur Entscheidung dem Aufsichtsrat der KuWeit GmbH vorzulegen.

    Beide Seiten halten an dem Ziel fest, in einer weiteren finalen 5. Verhandlung am 17. Juni 2019 eine Einigung für den HTV zu erreichen.

    Für Rückfragen:

    Michael Kopp, ver.di Landesbezirksfachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie, unter 01 72 / 36 34 000

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
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    für den Inhalt: Jörg Förster

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