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    ver.di fordert einen Tarifvertrag für die Beschäftigten des AWO Kreisverbandes Köthen e. V.

    14.09.2016

    Warnstreik nicht mehr ausgeschlossen

    ver.di fordert vom AWO Kreisverband Köthen e.V. die Anwendung des Tarifniveaus im öffentlichen Dienst, insbesondere für die Erzieherinnen, aber auch für die Beschäftigten im geschützten Wohnen und in der Schuldnerberatung.

    Die letzte Tariferhöhung für die Kolleginnen war irgendwann vor 2005. Kolleginnen, die von der Stadt Aken oder der Stadt Köthen übernommen worden sind, haben seit dieser Zeit keine Gehaltserhöhung erhalten.

    Eine Erzieherin des AWO Kreisverbandes Köthen e. V. verdient 31,57% weniger als ihre Kollegin in der städtischen Kindereinrichtung. "Das grenzt schon an Lohndumping!" stellt Gewerkschaftssekretärin Christine Stoffl mit Nachdruck fest.

    "Seit April 2016 sind wir in Tarifverhandlungen. Die Geschäftsführung verweigert einen Tarifabschluss, obwohl die Refinanzierung im  Kinderförderungsgesetz Sachsen Anhalt geregelt und gesichert ist. Erst auf Grundlage eines Tarifvertrages kann die AWO mit den Kostenträgern verhandeln."

    Am 15. September 2016 ist die  nächste Tarifverhandlung  mit dem AWO Kreisverband Köthen e.V.  Gewerkschafterin Stoffl hofft auf Bewegung in den Gesprächen, ansonsten seien Streiks  nicht mehr ausgeschlossen.

    ver.di bittet für diesen Fall schon jetzt um Verständnis bei den Betroffenen.

    Die Eltern zahlen die gleichen Elternbeiträge, egal in welcher Kindereinrichtung ihre Kinder betreut werden.

    "Offenbar müssen wir beweisen, dass wir  gut bezahlt werden wollen", so die Meinung der Tarifkommission.

     

    Für Rückfragen:

    Christine Stoffl, zuständige Gewerkschaftssekretärin, unter 0170/ 6 35 77 4

     

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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