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    Gewerkschaften veranstalten am 2. Februar 2019 ein Wohnungsforum in Jena

    28.01.2019

    Gewerkschaften veranstalten am 2. Februar 2019 ein Wohnungsforum in Jena

    Der ver.di-Ortsverein Jena/SHK und der DGB-Kreisverband Jena/SHK laden für den Samstag, 2. Februar 2019 von 15 bis 18 Uhr zu einem offenen Forum zum Thema: "Wohnen in Jena – was können wir gegen den Wohnungsmangel tun?" in das historische Rathaus Jena ein.

    "Wir möchten mit unserer Veranstaltung die Bürgerinnen und Bürger nicht nur informieren, sondern mit ihnen ins Gespräch kommen und ihre Ideen und Vorstellungen hören", beschreibt Michael Lorenz vom ver.di-Ortsverein das Ziel der Veranstaltung. "Bekanntlich mangelt es auch in Jena an bezahlbarem Wohnraum, immer mehr Menschen müssen in die Stadt pendeln, was nicht nur sie, sondern auch die Umwelt und die Infrastruktur belastet."

    Ein "Markt der Möglichkeiten" soll Informationen vermitteln und den Austausch zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteur*innen Jenas, wie Wohninitiativen, Vereine und Parteien, befördern.

    Außerdem wird es in vier 20minütigen Workshops die Möglichkeit geben, zu folgenden Themen ins Gespräch zu kommen:

    "Chancen und Hindernisse für sozialen Wohnungsbau"

    "Wie kann bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden"

    "Partizipation – Was kann ich tun"

    "Alternative Wohnprojekte"

    Der Ablauf der Veranstaltung garantiert den Teilnehmenden die Beteiligung an allen angebotenen Workshops.

    Hintergrundinformationen

    ver.di organisiert nicht nur die Beschäftigten der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, viele ver.di-Mitglieder sind auch Mieterinnen und Mieter. Deshalb setzt sich ver.di in Thüringen für eine sozial gerechte Wohnungspolitik ein. Gutes Wohnen zu sozialverträglichen Mieten ist ein Menschenrecht.

    Auch der DGB fordert, beim Bau von Wohnungen den Fokus mehr auf bezahlbaren Wohnraum zu legen. Seit den 1980er Jahren hat sich der Staat weitgehend aus der sozialen Wohnraumförderung zurückgezogen und die privat gebauten Sozialwohnungen sind nur für einen begrenzten Zeitraum preis- und belegungsgebunden, so dass sich deren Zahl in den letzten 30 Jahren mehr als halbiert hat.

    Für Rückfragen:

    Monika Sossna, Gewerkschaftssekretärin DGB Thüringen, unter 0365 / 4 36 43 70 22

    Corinna Hersel, Geschäftsführerin ver.di Thüringen, unter 0361/ 2 11 71 94

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

    Pressestelle:
    Karl-Liebknecht-Str. 30-32
    04107 Leipzig
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    eMail: Lbz.sat@verdi.de
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