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    Badbetreibung Gotha GmbH

    Badbetreibung Gotha GmbH

    07.08.2018

    ver.di fordert Tarifvertrag für die Beschäftigten

    "Hochbetrieb in den Bädern, konstant hohe Besucherzahlen bei konstant hohen Temperaturen, da denken die Wenigsten an die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den Einrichtungen", beschreibt Frank Zwicker, zuständiger Gewerkschaftssekretär, die Situation.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verrichten ihre verantwortungsvollen Tätigkeiten für eine Vergütung, die nur geringfügig über dem Mindestlohn liegt. Fachangestellte kommen gerade mal auf 10 EUR pro Stunde.

    "Seit 2011 hat sich in der Gehaltsentwicklung nur wenig getan, lediglich der gesetzliche Mindestlohn hat sich verändert, was aber kein Verdienst der Arbeitgeberseite ist", kritisiert Zwicker.

    Nachdem ver.di Ende 2017 die Verantwortlichen der Badbetreibung Gotha GmbH zum Abschluss eines Haustarifvertrages aufgefordert hatte, fanden im ersten Halbjahr 2018 Verhandlungen statt. Das erzielte Ergebnis wurde von den ver.di-Mitgliedern abgelehnt, eine Aufforderung zu Nachverhandlungen blieb bisher unbeantwortet.

    Bis vor 4 Jahren betrieb die Stadt Gotha das Stadtbad. Dies wurde dann in eine Betreibergesellschaft überführt, um damit auch Lohnkosten zu sparen.

    "Wir fordern die Arbeitgeberseite und den Gesellschafter auf, endlich konstruktiv weiter zu verhandeln", fordert Zwicker.

    Für Rückfragen:

    Frank Zwicker, Gewerkschaftssekretär, unter 03 61 / 2 11 71 96 oder 01 60 / 2 83 00 88

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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