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    ver.di-Mitglieder der Thüringen-Kliniken verabschieden

    ver.di-Mitglieder der Thüringen-Kliniken verabschieden

    „Saalfelder Erklärung“ gegen Ausgliederung und für Wertschätzung 01.10.2019

    ver.di-Mitglieder der Thüringen-Kliniken verabschieden „Saalfelder Erklärung“ gegen Ausgliederung und für Wertschätzung

    Die Mitglieder der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in den Thüringen-Kliniken in Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck haben am Montagnachmittag, 30. September, auf einer Mitgliederversammlung die „Saalfelder Erklärung“ verabschiedet.

    „Die laufenden Tarifverhandlungen gestalten sich weiterhin schwierig. Die Vorstellungen der Arbeitgeberseite und die Forderungen der ver.di-Mitglieder liegen noch weit auseinander“, erklärt der Gewerkschaftssekretär Philipp Motzke.

    Ihre Haltung haben die ver.di-Mitglieder in einer Befragung klar zum Ausdruck gebracht: 91 Prozent von ihnen erwarten in der vierten Verhandlungsrunde am 28. Oktober ein deutlich verbessertes Tarifangebot.

    Besonders irritierend ist, dass Berufsgruppen unterschiedlich behandelt werden sollen. Durch die bereits bestehende Servicegesellschaft besteht die Gefahr, dass alle Beschäftigten außerhalb der Pflege und des ärztlichen Dienstes ausgegliedert werden könnten.

    Das haben die über 100 anwesenden ver.di-Mitglieder einstimmig abgelehnt und dies in der „Saalfelder Erklärung“ festgehalten. „Die Mitglieder sprechen sich klar gegen jegliche Spaltung der Belegschaft und Ausgliederung aus“, betont Motzke.

    Die Erklärung richtet sich an die Klinikleitung, um den Geschäftsführer Herrn Weigel, den Aufsichtsrat und seinen Vorsitzenden sowie Gesellschafter, Herrn Landrat Wolfram, und an alle politischen Gremien des Landkreises.

    ver.di fordert in den Tarifverhandlungen eine Anhebung der Vergütung auf das Niveau des öffentlichen Dienstes, im Durchschnitt um mindestens 20 Prozent. Die Arbeitgeber haben bislang lediglich 3,1 Prozent für 2019 und 5 Prozent für 2020 angeboten. Da sich die Entgelte im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) zeitgleich weiterentwickeln würde sich der Abstand zum Flächentarifvertrag bis Ende 2020 damit um lediglich 1,5 Prozentpunkt verringern.

    Für Rückfragen:

    Philipp Motzke unter 01 51 / 23 85 54 79

     

     

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
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