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    Celenus Klinik an der Salza

    Celenus Klinik an der Salza

    13.07.2018

    Arbeitgeberkanzlei legt Mandate nieder

    Angriffe erreichen die persönliche Ebene

    Die Streiks an der Celenus Klinik an der Salza in Bad Langensalza werden auch in der kommenden Woche fortgesetzt. Durch die Ferienzeit wird die Situation für das Haus noch angespannter, als sie generell schon ist. Das hindert den Arbeitgeber nicht daran, seine Politik des Schweigens und der Ausgrenzung fortzusetzen.

    Eine Mitarbeiterbefragung, die nicht das gewünschte Ergebnis brachte und auch die Entscheidung des Betriebsrates am 2. Juli 2018, sich nicht für einen "Streikbruch" missbrauchen zu lassen, führt nun dazu, dass die Betriebsratsvorsitzende direkt und persönlich in einer Mitarbeiterinformation vom 5. Juli angegriffen wurde. Aber auch hier bleibt der kollektiv vom Arbeitgeber gewünschte Aufschrei der Beschäftigen aus. Celenus hat nun verkündet, dass man die Ausgliederungen der Reinigung und Physiotherapie weiter prüft. Auch das lassen wir an uns herankommen. Langsam vermittelt das Unternehmen einen Eindruck von tiefer Ratlosigkeit.

    "ver.di rät weiterhin, den Gesprächskanal zu öffnen und den feindlichen Aktionismus gegen die eigenen Beschäftigten zu beenden", so Corinna Hersel, Bezirksgeschäftsführerin des ver.di Bezirkes Thüringen.

    Unterdessen wurde auch bekannt, dass die Kanzlei Beiten/Burkhardt, die bisher den Arbeitgeber in Fragen der fristlos entlassenen Kolleginnen und den Betriebsrat vertreten hat, ihr Mandat niedergelegt hat. Die Gründe sind nicht bekannt.

    Alleinverantwortlich für die Haltung des Arbeitgebers macht ver.di nicht die Leitungen der Klinik vor Ort. Es scheint ein persönliches Problem der in Offenburg sitzenden Geschäftsführerin, Frau Susanne Leciejewski, zu sein.

    Insbesondere die persönlich gestalteten Angriffe gegen die Betriebsratsvorsitzende verdeutlichen, dass es nicht um einen Sachkonflikt geht. Das ist nicht der richtige Weg. Wir können nur an die weiteren Verantwortlichen im Konzern appellieren, sich wieder einer Sachauseinandersetzung zu nähern.

    Für Rückfragen:

    Corinna Hersel, ver.di Bezirksgeschäftsführerin, unter 01 60 / 96 38 08 14

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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