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    Klinikum Burgenlandkreis

    Klinikum Burgenlandkreis

    16.01.2019

    Verärgerung am Klinikum Burgenlandkreis - Fehlendes Budget verzögert Tarifverhandlungen

    Arbeitstreffen statt Tarifverhandlungen

    Nicht die vereinbarten Tarifverhandlungen, sondern ein Arbeitstreffen zwischen der Tarifkommission und der Geschäftsführung ersetzte am 15. Januar 2019 den Verhandlungstermin.

    Hintergrund ist die Tatsache, dass sich die Geschäftsführung derzeit nicht in der Lage sieht, die Tarifverhandlungen aufzunehmen. Gesicherte Daten zur wirtschaftlichen Situation des Hauses könne man nicht aufweisen, denn die Budgetverhandlungen finden erst am 19. März 2019 statt.

    Aber auch das, was bisher an Daten vorliegt, war für die Tarifkommission wenig erfreulich: Seit Jahren kommt das Land Sachsen-Anhalt seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Zahlung der Investitionskosten nicht nach. Allein im Jahr 2017 fehlten dem Klinikum dadurch rund 2,4 Mill. €. In den Jahren zuvor war die Situation ähnlich.

    "Die ver.di-Tarifkommission ist frustriert, denn diese Gelder fehlen für die Vergütung der nichtärztlichen Beschäftigten. Bereits heute verdienen diese am Klinikum Burgenlandkreis bis zu 500 € pro Monat weniger als im öffentlichen Dienst."

    ver.di hat der Arbeitgeberseite daher angeboten, gemeinsam gegenüber dem Land aufzutreten, um diesen Missstand zu beseitigen.

    Die Tarifverhandlungen werden frühestens im März 2019 aufgenommen.

    Für Rückfragen:

    Jens Berek, Gewerkschaftssekretär, unter  01 72 / 8 03 91 17

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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