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    Kreiskrankenhaus Schleiz GmbH

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    23.10.2020

    Kreiskrankenhaus Schleiz GmbH

    Warnstreiks werden nächste Woche ausgeweitet

    Nach einem sehr erfolgreichen ersten Warnstreik wird der Druck durch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in der nächsten Woche erhöht.

    „Die Kolleginnen und Kollegen haben auf ihrer Streikversammlung am 19. Oktober 2020 beschlossen, die Arbeit in der kommenden Woche an zwei aufeinanderfolgenden Tagen niederzulegen“, erklärt Philipp Motzke, zuständiger Gewerkschaftssekretär für den Bereiche Gesundheit und Soziales.

    Der Warnstreik wird am 27. und 28. Oktober 2020 fortgesetzt.

    „Die Beschäftigten sind an beiden Tagen jeweils von 6 Uhr bis 22 Uhr zum Warnstreik aufgerufen. Am Dienstag wird es eine Demonstration durch die Stadt, mit einer Zwischenkundgebung auf dem Neumarkt, und einer Kundgebung vor dem Landratsamt geben. Am Mittwoch werden wir mit einem Autokorso nach Greiz fahren und die Aufsichtsratsvorsitzende des Kreiskrankenhauses mit einer Kundgebung vor dem Landratsamt in Greiz an ihre Verpflichtung erinnern, sich mit den berechtigten Interessen der Beschäftigten auseinanderzusetzen“, so Motzke weiter.

    Es ist weiterhin von einer sehr hohen Streikbereitschaft auszugehen. Eine Notdienstvereinbarung, die ver.di schon vor dem ersten Warnstreik schriftlich angeboten hatte, gibt es weiterhin nicht. Die Verantwortung für einen sicheren Ablauf der Klinik wird insofern allein durch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft übernommen und eigenständig umgesetzt. Garantiert wird mindestens die Besetzung auf dem Niveau des regulären Nachtdienstes.

    Die Forderungen lauten:

    1.    Beschäftigungssicherung für die Beschäftigten im Umfang der arbeitsvertraglich vereinbarten Bedingungen bei Ausgründung, Ausgliederung oder Veräußerung an Dritte über den Regelungssachverhalt des § 613a BGB hinaus im Rahmen eines Personalüberleitungstarifvertrages.

    2.    Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen.

    3.    Bei strukturellen Anpassungsmaßnahmen und damit verbundenen Qualifizierungserfordernissen sind Regelungen zu treffen, die den möglichen finanziellen Mehraufwand nicht zu Lasten der Beschäftigten regeln. Damit verbunden ein Konzept, wie arbeitsplatzerhaltende Maßnahmen und Förderung von Beschäftigten sichergestellt werden können.

    Für Rückfragen: Philipp Motzke unter 01 51 / 23 85 54 79

     

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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