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    Hausverbot für Gewerkschaft ver.di

    Hausverbot für Gewerkschaft ver.di

    12.11.2018

    Der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wurde gestern trotz einer rechtzeitigen Anmeldung im neuem Zentrum für Pflege- und Betreuung Jena-Lobeda, der Korian Gruppe, Hausverbot ausgesprochen.

    "Die Einrichtungsleitung bat mich in ihr Zimmer, zusammen mit der Pflegedienstleitung, und erteilte mir mündlich Hausverbot. Dies wollte man mir nicht mal schriftlich geben", erklärt Philipp Motzke von der Gewerkschaft ver.di.

    Dies stellt einen massiven Eingriff in das Grundgesetz dar. Die Begehung der Wohnbereiche war dafür gedacht den Beschäftigten zum vollbrachten Umzug zu gratulieren und nach den aktuellen Arbeitsbedingungen zu fragen.

    "Ich wurde durch aktive ver.di Mitglieder des Betriebsrates begleitet, anscheinend nimmt man es bei Korian mit dem Grundgesetz und dem Betriebsverfassungsgesetz nicht so ernst", so Motzke weiter.

    Anscheinend läuft doch alles nicht so rund wie die Korian Gruppe in der Presse mitteilen ließ beim Umzug. Auch wissen wir von den Beschäftigten das sich die Arbeitsbedingungen zum Vorherigen Standort nicht viel verbessert haben.

    Für Rückfragen:

    Philipp Motzke unter 01 51 / 23 855 479 oder 03 64 1 / 88 60 40

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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