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    Herzzentrum Dresden

    Herzzentrum Dresden

    16.05.2019

    Beschäftigte des Herzzentrums Dresden erhöhen den Druck und zeigen mit einer aktiven Mittagspause, dass sie an ihren Forderungen festhalten

    Am Dienstag, 21. Mai 2019, in der Zeit von 13 bis 14:30 Uhr zeigen die Beschäftigten unter dem Motto: „Von uns gibt es heiße Suppe, von Sana nur heiße Luft“, ihre Bereitschaft, sich aktiv in die Tarifauseinandersetzung einzubringen. Der Suppenausschank erfolgt vor dem Herzzentrum in der Fetscherstraße 76.

    Das Herzzentrum Dresden gehört zum Sana Konzern. Nach zwei Verhandlungsrunden liegt noch immer kein Angebot zur Entgelterhöhung vor. Im Gegenteil, mit einem eigenen Modell zur Arbeitszeitverkürzung will man die Belegschaft spalten. Nicht nur einzelne Berufsgruppen sollen unterschiedlich behandelt werden, man will auch Voll- und Teilzeitkräfte auseinanderdividieren. Das lehnen die Beschäftigten entschieden ab.

    "Der Schulterschluss der Beschäftigten ist der Schlüssel zum Erfolg. Damit wird gezeigt, dass man sich nicht spalten lässt. Ein Krankenhaus ist wie ein Uhrwerk, jedes einzelne Zahnrad wird gebraucht, damit alles funktioniert. Der Verlauf der bisherigen Verhandlungen wird von den Beschäftigten nicht länger hingenommen. Wertschätzung geht anders“, erklärt Benjamin Ludwig, Gewerkschaftssekretär von ver.di im Bereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen.

    "Sollte die nächste Verhandlungsrunde am 23. Mai 2019 ebenfalls ergebnislos beendet werden, wird ein Arbeitskampf unausweichlich", so die Botschaft des Gewerkschafters.

    Für Rückfragen:

    Benjamin Ludwig, Gewerkschaftssekretär, unter 01 51 / 74 77 96 50

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
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    für den Inhalt: Jörg Förster

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