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    AMEOS Kliniken Aschersleben-Staßfurt, Bernburg, Haldensleben …

    AMEOS Kliniken Aschersleben-Staßfurt, Bernburg, Haldensleben und Schönebeck

    Tarifkommission beschließt die Ausweitung der Streiks 22.11.2019

    AMEOS Kliniken Aschersleben-Staßfurt, Bernburg, Haldensleben und Schönebeck

    Tarifkommission beschließt die Ausweitung der Streiks

    Nach dem ganztägigen Warnstreik am 8. November 2019 hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Arbeitgeberseite erneut zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Auf diese weitere Aufforderung erfolgte keinerlei Reaktionen seitens AMEOS.

    „Die Haltung von AMEOS wird für uns immer deutlicher. Dieser Arbeitgeber will keine Tarifverträge und setzt weiterhin auf interne einzelverträgliche Regelungen. Das akzeptieren die Beschäftigten nicht. Sie fordern weiterhin einen Tarifvertrag, der für die Beschäftigten an allen Standorten Anwendung findet“, sagt Bernd Becker, ver.di Verhandlungsführer.

    Die ver.di Tarifkommissionen Aschersleben-Staßfurt, Bernburg, Schönebeck und Haldensleben haben gestern einstimmig beschlossen, die Arbeitskampfmaßnahmen fortzusetzen und auszudehnen. 

    „Wir werden uns innerhalb der Verhandlungsgemeinschaft mit dem Marburger Bund abstimmen und entscheiden, wie wir die Arbeitskampfmaßnahmen jetzt auch unter Beteiligung der Ärztinnen und Ärzte vorbereiten. Wir bedauern, dass wir zu diesen Maßnahmen greifen müssen, allerdings lässt uns der Arbeitgeber keine andere Wahl“, macht Becker deutlich

    Ver.di liegen Informationen vor, dass der Arbeitgeber zu Mitarbeiterversammlungen eingeladen hat. Hier soll in kleinen Gruppen versucht werden, individuelle Lösungen zu finden. Wir haben unsere Mitglieder informiert, dass sie sich nicht unter Druck setzten lassen sollen.

    „Wir wissen nicht, was angeboten wird, aber das Verfahren ist schon sehr fraglich und vor allem im Betrieb völlig intransparent. Wenn ich was Tolles anzubieten habe, kann ich es auch im Betrieb bekannt machen, die Beschäftigten diskutieren lassen und sie beteiligen.  Das genau ist hier scheinbar nicht gewollt. Gewollt ist, dass es zu keinem Tarifvertrag kommt, anders kann ich mir dieses Vorgehen nicht erklären. Eine solche Lösung werden wir nicht akzeptieren“ so Becker abschließend.

    Wir werden kurzfristig darüber informieren, wann und wie die Streikmaßnahmen fortgeführt werden.

    Für Rückfragen:

    Bernd Becker, Landesbezirksfachbereichsleiter für das Gesundheitswesen, unter der 0175 / 4 32 45 30

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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