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    Thüringen-Klinik „Georgius Agricola" GmbH

    Thüringen-Klinik „Georgius Agricola" GmbH

    23.07.2018

    Fremdvergabe der Pathologie

    Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft erfahren musste, steht die Pathologie der Thüringen-Klinik „Georgius Agricola“ GmbH zum Verkauf.

    "Nach unseren Informationen ist die Pathologie zu defizitär und soll deshalb nicht weitergeführt werden. Was mit den Beschäftigten passiert, ist zurzeit noch unklar", sagt Philipp Motzke vom ver.di Bezirk Thüringen, zuständig für den Bereich Gesundheit.

    ver.di liegt die Information vor, dass es drei Bewerber für die Pathologie geben soll – darunter das Universitätsklinikum Jena und das Institut für Pathologie Nordhessen. Tarifgebunden ist das Universitätsklinikum Jena.

    "Es mutet schon seltsam an, dass der Geschäftsführer der Thüringen-Klinik, Herr Weigl, nach Eisenach nun anscheinend auch die Pathologie in Saalfeld an die Firma der Pathologie Nordhessen verkaufen will", so Motzke weiter.

    Für ver.di ist oberste Priorität, dass den Beschäftigten ihre Arbeitsplätze vor Ort erhalten bleiben und sie nicht schlechter gestellt werden.

    "Wir haben den Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Herrn Wolfram aufgefordert, bei der Vergabe genau darauf zu achten, welche Beschäftigungsbedingungen die Beschäftigten in Zukunft vorfinden werden. Die Existenz eines Betriebsrates und eines Tarifvertrages muss dabei absoluten Vorrang haben", so Motzke abschließend.

    Für Rückfragen:

    Philipp Motzke unter 01 51 / 23 85 54 79 oder 03641 / 88 60 40

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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