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    Sparkassenfusion in Sachsen-Anhalt

    Sparkassenfusion in Sachsen-Anhalt

    Stendal und Jerichower Land wollen Sparkassen vereinen 14.11.2019

    Sparkassenfusion in Sachsen-Anhalt

    Stendal und Jerichower Land wollen Sparkassen vereinen

    Mit der Ankündigung des Verwaltungsrates der Sparkasse Jerichower Land, Fusionsgespräche mit dem Aufsichtsgremium der Sparkasse Stendal aufzunehmen, ist der erste Schritt zur Beendigung der Eigenständigkeit des Kreditinstituts getan.

    Dass eine solche Ankündigung für Unruhe bei den Beschäftigten sorgen würde, sei kein Wunder, sagt der ver.di Fachbereichsleiter für den Bereich Finanzdienstleistungen, Marcus Borck.

    „Wir werden den Prozess aktiv begleiten, uns einmischen und dafür Sorge tragen, dass die angestrebte Fusion nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird“, verspricht der Gewerkschafter. In der Vergangenheit seien bei der Fusion von Kreditinstituten regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen gewesen – entweder durch Arbeitsplatzabbau, Versetzungen oder Änderungen im Aufgabenbereich.

    „Der Arbeitsmarkt ist auch in dieser Branche durch Fachkräftemangel gekennzeichnet. Bei freiwerdenden Stellen ist demzufolge davon auszugehen, dass sich die Arbeitsbelastung der Beschäftigten verdichten wird“, prognostiziert Borck.

    „Sparkassen sind Kreditinstitute, die im Gegensatz zu Banken in „öffentlicher Hand“ liegen. Hieraus erwächst die Verpflichtung der politisch Verantwortlichen, ihre Beschäftigten zu schützen“, fordert Borck.  

    Für Rückfragen: Marcus Borck unter der 0179 / 6 73 96 49

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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