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    Uniklinik Jena

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    08.06.2018

    Ultimatum sorgt für Bewegung an der Uniklinik Jena

    Das Ultimatum der Beschäftigten sorgt für Bewegung am Universitätsklinikum Jena. In einer konstruktiven Teambesprechung innerhalb der Klinik wurden die Themen der Kolleginnen und Kollegen angesprochen und aufgenommen.

    "Für uns ein deutliches Signal, dass nun endlich Bewegung in die Sache kommt. Wir hoffen, dass es zu einer guten Lösung für die Beschäftigten in der Pflege kommt und sich die Arbeitsbedingungen nun endlich verbessern. Letztendlich kommt das auch den Patientinnen und Patienten zu Gute", erklärt Philipp Motzke, Gewerkschaftssekretär in Thüringen für den Fachbereich Gesundheit.

    In den nächsten vier Wochen soll es erste konkrete Ergebnisse geben. Das Ultimatum bleibt bestehen, es werden alle geplanten Aktionen in diesem Zeitraum ausgesetzt.

    "Erste Maßnahmen wurden gleich am nächsten Tag umgesetzt. So konnten die Beschäftigten endlich wieder eine wirkliche Pause nehmen. Eine Ablösung ermöglicht es den Beschäftigten im Frühdienst, die Station für volle 30 Minuten zu verlassen. Uns geht es nicht ums Prinzip, uns geht es um die Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag für viele Patienteninnen und Patienten verantwortlich sind. Wir vertrauen auf die Zusagen und setzen aus diesem Grund die geplanten Aktionen vorerst aus", so Motzke.

    Das Ultimatum der Beschäftigten der IMC 1 fordert, dass eine Pflegekraft für maximal vier Patienten zuständig sein sollte. Darüber hinaus sollen bei gleichbleibender Bettenzahl acht Vollzeit-Pflegekräfte eingestellt werden. Bis zum 1. Oktober 2018 wird ein Ergebnis erwartet, ansonsten wird es die spontanen Aushilfen aus dem Frei heraus nicht mehr geben. Überstunden fallen weg, Pausenzeiten werden konsequent ausgeschöpft.

    Die für den 13. Juni 2018 angekündigte Pressekonferenz wird aus den oben genannten Gründen verschoben.

    Für Rückfragen:

    Philipp Motzke: 01 51 / 23 85 54 79 oder 03 64 / 88 60 40

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