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    Zentralklinik Bad Berka

    Zentralklinik Bad Berka

    26.02.2021

    ver.di fordert die Zentralklinik Bad Berka zu Tarifverhandlungen über eine Corona-Prämie in Höhe von 1.500 Euro für die Beschäftigten auf

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft fordert die Zentralklinik Bad Berka zu Tarifverhandlungen über eine Corona-Sonderzahlung an die Beschäftigten auf. Damit sollen die besonderen Leistungen und die außergewöhnlichen Belastungen der Beschäftigten honoriert werden.

    "Die Mitarbeiterinnen fordern völlig zu Recht eine finanzielle Anerkennung für die erschwerten Arbeitsbedingungen während der Corona-Pandemie", erklärt ver.di-Gewerkschaftssekretär Hannes Gottschalk. Die ständige Angst, sich selbst oder Familienangehörige zu infizieren, sei nur eine der zusätzlichen Belastungen infolge der Pandemie. Das dauerhafte Tragen von Schutzkleidung, die hohe Flexibilität, der Einsatz in anderen Bereichen und die deutlich intensivere Pflege von Patientinnen bestimmen den Alltag in den Kliniken.

    "Die Beschäftigten im Gesundheitswesen stehen im Kampf gegen die Pandemie an vorderster Linie", sagt Bernd Becker, bei ver.di in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen für das Gesundheitswesen zuständig. "Sie tun alles, um Menschen auch unter schwierigen Bedingungen bestmöglich zu versorgen. Dafür haben sie Anerkennung verdient – auch finanziell."

    Die Zentralklinik Bad Berka hat bis heute keine Corona-Prämie gezahlt.

    In einigen Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen würden entsprechende Zulagen gezahlt. Nicht so in der Zentralklinik Bad Berka.

    "Die Beschäftigten der Zentralklinik Bad Berka werden nicht hinnehmen, dass ihnen diese Anerkennung vorenthalten wird. Das haben sie deutlich gemacht, indem sich binnen zwei Wochen über 850 Mitarbeiterinnen mit ihrer Unterschrift für die Corona-Prämie ausgesprochen haben", freut sich Gottschalk. Die Unterschriften und die Aufforderung wurden heute persönlich der Geschäftsführung übergeben.

    Jetzt liegt es in den Händen der Geschäftsführung, eine entsprechende Reaktion zu zeigen.

    Für Rückfragen:

    Hannes Gottschalk unter der 0151 / 65 85 71 66

    Bernd Becker unter der 0175 / 432 45 30

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

    Pressestelle:
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