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    Tarifrunde Deutsche Post AG

    Tarifrunde Deutsche Post AG

    23.02.2018

    ver.di fordert sechs Prozent mehr Geld - Beschäftigte sollen Tariferhöhung auch in Freizeit umwandeln können

    Nachdem auch in der dritten Verhandlungsrunde für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG kein Durchbruch erzielt werden konnte, wird ver.di den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen.

    Die Beschäftigten aus den Niederlassungen in Dresden, Leipzig, Erfurt, Halle, Magdeburg und Berlin werden am morgigen Freitag, 23.02.2018, zu einer Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz in Magdeburg zusammenkommen, um öffentlichkeitswirksam für ihre Forderungen einzutreten. Bisher verweigert die Deutsche Post AG ein Angebot zu linearen Einkommenserhöhungen für das Jahr 2018.

    "Wenn die Arbeitgebervertreter nicht bereit sind, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, müssen wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln reagieren", so der für den mitteldeutschen Raum verantwortliche ver.di-Fachbereichsleiter Andreas Wiedemann.

    "Die Kundgebung, zu der wir rund 600 Teilnehmer erwarten, ist ein erstes Signal - weitere Aktivitäten sind bereits vorbereitet. Es liegt in der Verantwortung unserer Verhandlungspartner, inwieweit eine Umsetzung der Planungen erfolgen muss", so Wiedemann. Zu den Kundgebungsteilnehmern wird u.a. der ver.di-Tarifexperte und Verhandlungsführer Stephan Teuscher (ver.di Bundesfachbereich Postdienste Speditionen Logistik) sprechen.

    Für Rückfragen:

    Andreas Wiedemann, Landesbezirksfachbereichsleiter, unter 01 71 / 8 62 75 05

    Die Kundgebung beginnt ca. gegen 11:00 Uhr in Magdeburg auf dem Bahnhofsvorplatz und bietet gute Gelegenheit für Bild- und Tonaufnahmen.