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    Median Klinik NRZ Magdeburg

    Median Klinik NRZ Magdeburg

    03.05.2021

    Tarifverhandlung bei Median Klinik NRZ Magdeburg

    Die Gewerkschaft ver.di ruft 50 aktive Gewerkschaftsmitglieder und interessierte Beschäftigte am Mittwoch, 5. Mai, in der Zeit von 12 bis 13 Uhr, zu einer aktiven Mittagspause vor dem MEDIAN Klinikum NRZ Magdeburg auf. Die Beschäftigten sollen über den Stand der Tarifverhandlungen zur Jahressonderzahlung und zur Eingruppierung informiert werden.

    Der bisherige Verhandlungsverlauf:

    Nach der Übergabe von fast 200 Unterschriften an die Klinikleitung am 30. März wurde die zweite Tarifverhandlungsrunde am 1. April von der Arbeitgeberseite abgesagt. In der Tarifverhandlung am 28. April 2021 machte die Arbeitgeberseite kein verbessertes Angebot.

    Das Gegenteil war der Fall. Für die Jahressonderzahlung wurde vorgeschlagen, den Besitzstand auf die Auszahlung der Jahressonderzahlung von ca. 30 % der Beschäftigten aufzuheben und diesen Betrag auf alle Beschäftigten aufzuteilen.

    "Dieses Nullsummenspiel ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Wertschätzung sieht anders aus", kritisiert Christine Stoffl, Gewerkschaftssekretärin im Bereich Gesundheitswesen.

    "Der Arbeitgeber zahlt eine freiwillige Antrittsprämie bei der Einstellung für bestimmte Beschäftigtengruppen. Das Kommen wird prämiert, das Bleiben wird nicht honoriert." Aus Sicht der Gewerkschafterin das falsche Signal.

    Mit der Verhandlung einer neuen Eingruppierungsordnung seien neben der Aufnahme von neuen Tätigkeitsfeldern auch die Honorierung von Qualifikationen der Therapeuten verbunden. Diese sind unverzichtbarer Bestandteil und Voraussetzung für eine qualitativ hohe therapeutische Begleitung der Patienten.

    "Die Geschäftsführung sollte den Unmut nicht unterschätzen, für die Beschäftigten ist das Ende der Zurückhaltung in Sicht", prognostiziert Stoffl.

    Für Rückfragen:

    Christine Stoffl unter 0170 / 636 77 43

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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