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    DRK Kreisverband Glauchau e.V.

    DRK Kreisverband Glauchau e.V.

    27.02.2017

    Mitarbeiter müssen für einen eigenen Tarifvertrag weiterhin streiken

    Nachdem der erste Warnstreiktag nicht die erhoffte Resonanz auf der Arbeitgeberseite gefunden hat, werden die Beschäftigten im DRK Kreisverband Glauchau ihren Arbeitskampf fortsetzen.

    Am 28.02.2017, in der Zeit von 5:30 bis 20:00 Uhr, werden sie erneut ihre Arbeit niederlegen.

    Dem DRK Kreisverband Glauchau e.V. laufen die Fachkräfte weg. Um diesen "Aderlass" zu kompensieren, hat die Geschäftsführung eine aus ihrer Sicht kreative Idee: Mitarbeiter werben neue Mitarbeiter an und kassieren dafür ein Honorar von bis zu 700 EUR.

    "Diese Aktion hat zu Unmut bei den Beschäftigten geführt", so Simone Bovensiepen von der Gewerkschaft ver.di. Statt solche Kopfgeldprämien zu zahlen, sollte die Geschäftsführung soziale Kompetenz zeigen und sich an den Verhandlungstisch begeben.

    "Nur mit einem Tarifvertrag, in dem die Interessen der Beschäftigten rechtsverbindlich verankert sind, kann eine erfolgreiche und solide  Nachwuchsgewinnung in die Wege geleitet werden" so Bovensiepen weiter.

    Mit dem Verweis auf die Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband Wohlfahrts- und Gesundheitsdienst e.V. lehnt der DRK Kreisverband Glauchau e.V. Tarifverhandlungen mit ver.di bisher ab. Ihr Tarifpartner sei die christliche Gewerkschaft DHV.

    Der Arbeitgeber kann jederzeit die Warnstreiks verhindern, indem er die Aufnahme von Tarifverhandlungen verbindlich erklärt und Verhandlungstermine vereinbart", so Bovensiepen abschließend.

     

    Für Rückfragen:

    Simone Bovensiepen, zuständige Gewerkschaftssekretärin, unter 01 51 / 11 45 26 98

     

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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