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    Helios Klinik Zerbst/Anhalt GmbH

    Helios Klinik Zerbst/Anhalt GmbH

    09.05.2019

    ver.di und Helios Klinik Zerbst/Anhalt GmbH erzielen Tarifeinigung zur Vergütung der Beschäftigten

    Am gestrigen Tag erzielten die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Helios Klinik Zerbst/Anhalt GmbH in Zerbst eine Einigung über eine neue Vergütungstabelle.

    Die Einkommen der Beschäftigten steigen bis zu Beginn der Jahres 2021 in mehreren Schritten um 9,5%. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2021.

    Zusätzlich wurden für den Bereich der Pflege, in Abhängigkeit der jeweiligen Ausbildung, Zulagen in Höhe von bis zu 300 Euro vereinbart, so dass für diesen Teil der Beschäftigten noch einmal zusätzliche Einkommenszuwächse von durchschnittlich 10% realisiert werden konnten.

    Grundsätzlich ist man sich auf allen Ebenen einig, dass gerade der Pflegebereich einer Aufwertung bedarf. Der finanzielle Aspekt ist hierbei sicher ein wichtiger Teil, wichtiger ist jedoch die weitere Ausgestaltung der Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber zur Stärkung der personellen Strukturen an den Krankenhäusern insgesamt. Die im letzten Jahr verabschiedeten gesetzlichen Rege-lungen für den Bereich der Pflege waren ein erster Schritt in die richtige Richtung, lösen jedoch nicht die grundlegenden Probleme der Krankenhausfinanzierung insgesamt.

    „Krankenhäuser sind Bereiche in denen von vielen Teams aus allen Bereichen in hoher Verantwortung für das Wohl des Patienten gearbeitet wird. Sie sind erst in zweiter Linie Wirtschaftsunternehmen. Wenn wir diesen Ansatz konsequent zu Ende denken, bedarf es eines weiteren verantwortlichen Handelns aller Verantwortlichen zur Neuregelung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser“, so Thomas Mühlenberg.

    Die Tarifeinigung selbst steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der einzelnen Gremien.

    Helios ist ein Teil des Bad Homburger Gesundheitskonzerns Fresenius. Die Gruppe mit 66.000 Mitarbeitern hierzulande betreibt 86 Kliniken in Deutschland.

    Für Rückfragen:

    Thomas Mühlenberg unter 01 70 / 47 43 53

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P.:
    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
    für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    für den Inhalt: Jörg Förster

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