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    Zur Schließung Druckzentrum Löbichau der Ostthüringer Zeitung

    Zur Schließung Druckzentrum Löbichau der Ostthüringer Zeitung

    Medien 15.05.2013

    Wieder einmal wird in Thüringen mit der Schließung einer großen Zeitungsdruckerei innerhalb weniger Jahre kurzer Prozess gemacht.

    Wenn spätestens zum 31.12.2013 im Druckzentrum der Ostthüringer Zeitung in Löbichau bei Gera das Licht ausgeht, folgen die Beschäftigten dem traurigen Schicksal ihrer Suhler Kolleginnen und Kollegen von vor etwa drei Jahren. Der Druck des Freien Worts (gehört zur südwestdeutschen Medienholding) erfolgt seitdem zum großen Teil von der Zeitungsgruppe Thüringen in Erfurt. Mit der Schließung des Druckzentrums in Löbichau sollen dann auch diese Aufträge zu einem großen Teil in Erfurt gedruckt werden.

    Wie die betroffenen Beschäftigten ist ver.di empört über das eiskalte Abservieren der Beschäftigten, die seit 1993 hier beschäftigt sind.

    Mangels eines Betriebsrates ist es nicht möglich, Verhandlungen für einen Sozialplan zu führen. ver.di wird die Geschäftsführung auffordern, Tarifverhandlungen über einen Sozialtarifvertrag aufzunehmen, der u. a. Abfindungen und eine Transfergesellschaft beinhaltet. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Beschäftigten dieses Vorgehen mehrheitlich aktiv unterstützen.

    ver.di fordert weiterhin, dass Beschäftigten aus Löbichau ein Arbeitsplatz im Druckzentrum in Erfurt angeboten wird.


    Ansprechpartner für Rückfragen:
    Michael Kopp
    ver.di SAT
    Fachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie
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    Herausgeber:

    ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    Pressestelle
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    V.i.S.d.P.: Thomas Voß
    Landesbezirksleiter