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Deutsche Post AG: ver.di fordert 15 Prozent

Deutsche Post AG: ver.di fordert 15 Prozent

19.01.2023

Warnstreik in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat für heute ab 17:00 Uhr die Beschäftigten bei der Deutschen Post AG (DP AG) in den Brief- und Paketzentren bundesweit zu gezielten Warn­streiks aufgerufen. „Somit bleiben am Freitag tausende Post-Pa­ketsendungen unbearbeitet.“, so Normen Schulze, Landesbe­zirksfachbereichsleiter in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.

"Höchste Zeit, dass die rund 160.000 Tarifbeschäftigten bei der Deut­schen Post AG (DP AG) eine ordentliche Tariferhöhung er­halten. Der Konzern erwartet für das Jahr 2022 ein neues Rekord­ergebnis von etwa 8,4 Milliarden Euro. Diesen Erfolg verdankt das Unternehmen der Arbeit der Beschäftigten. Das werden unsere Mitglieder in den nächsten Tagen deutlich machen", sagt der ver.di Fachbereichsleiter weiter.

ver.di fordert eine Entgelterhöhung von 15 Prozent sowie eine Erhöhung der Vergütung der Auszubildenden und dual Studieren­den um 200 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Darüber hin­aus soll die Postzulage für die verbeamteten Postbe­schäftigten fortge­schrieben werden. Sie ist eine postspezifische Form der Sonderzah­lung für Bundesbeamte.

Der nächste Verhandlungstermin findet am 8./9. Februar 2023 in Düsseldorf statt. Weitere Aktivitäten folgen im Vorfeld der dritten Verhand­lungsrunde.

Hinweise an die Redaktion:

Normen Schulze, ver.di Landesbezirksfachbereichsleiter Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, steht für Interviews, State­ments, Hintergrundinformationen ab 02:30 am DP AG Brief- und Paket- Zentrum Osterweddingen und ab 07:00 Uhr im Streiklokal der ver.di Geschäftsstelle Magdeburg, Leiter­straße 1 zur Verfügung.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Normen Schulze, Mobil: 0151 15743271