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    Bäder Halle GmbH

    Bäder Halle GmbH - Lohn-Ungerechtigkeit beenden

    24.11.2020

    Bäder Halle GmbH

    Lohn-Ungerechtigkeit beenden

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft fordert die Beendigung der Lohn-Ungerechtigkeit für die Beschäftigten der Bäder Halle GmbH.

    Die Stadt Halle sowie die Stadtwerke Halle müssen aus Sicht von ver.di bei den geplanten Änderungen des Bäderfinanzierungsvertrages die Grundlage für faire Tarifverhandlungen in der Zukunft schaffen. Nach der Ausgründung der Bäder aus der Stadt Halle hin zu den Stadtwerken wurde seinerzeit ein neuer Tarifvertrag eingeführt. Dieser unterscheidet sich deutlich vom Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes. Der Lohnunterschied bei den Fachangestellten für Bäderbetriebe, also denjenigen, die für die Sicherheit der Badegäste sorgen, beträgt zwischen 247 und 504 Euro im Monat. 

    „Mit den anstehenden Tarifverhandlungen wollen die Beschäftigten diese Ungerechtigkeit beenden. Sie sind bereit, sich für ihre Interessen einzusetzen“, erklärt Frank Franke, zuständiger Verhandlungsführer von ver.di. 

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft begrüßt die zukünftige Aufstellung der Bäder Halle GmbH. „Uns ist bewusst, dass die aktuelle Pandemie-Situation sehr schwierig für das Unternehmen ist. Mit den Tarifverhandlungen soll die Grundlage für eine gerechtere Vergütung unserer Kolleginnen und Kollegen über das Jahr 2021 hinaus gelegt werden,“ sagt Simona König, Bezirksgeschäftsführerin von ver.di Sachsen-Anhalt Süd. 

    „Die nun folgenden Schulungen für unsere Mitglieder sollen dazu beitragen, Verhandlungsstrategien zu erlernen und mögliche Szenarien bei festgefahrenen Verhandlungen durchzuspielen“, sagt die Gewerkschafterin. 

    Für Rückfragen: Frank Franke unter der 0175 / 432 70 51

    Pressekontakt

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    ver.di-Landesbezirksleiter
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