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    beeindruckende Warnstreikbilanz bei der Telekom

    beeindruckende Warnstreikbilanz bei der Telekom

    Telekommunikation - 07.03.2011

    Wenn der Konzernarbeitsdirektor Thomas Sattelberger ver.di nun über die Medien auffordere, die Blockadehaltung aufzugeben, sei dies ja wohl ein Karnevalsscherz. Den Verhandlungspartner am Verhandlungstisch zu provozieren, um dann über die Medien an die Vernunft von ver.di zu appellieren, sei schon mehr als merkwürdig. Die Menschen schafften ihre Arbeit kaum noch, hohe Krankenstände und schlechtere Servicequalität seien die Folge. In dieser Situation mit noch mehr Frühverrentung noch mehr Personal abzubauen und die Arbeitszeit verlängern zu wollen, zeige die Realitätsferne des Arbeitgeberhandelns. Dem Ganzen auch noch den Namen "Zukunftsbündnis" geben zu wollen, sei absurd, so Schröder weiter.

    Am Freitag beteiligten sich bundesweit insgesamt 3.500 Telekom-Mitarbeiter an Arbeitsniederlegungen. In Leipzig, Dresden, Suhl, Meiningen, Ilmenau und weiteren Südthüringer Städten ließen erneut über 800 Kolleginnen und Kollegen der Telekom die Arbeit ruhen. „Die Streikbeteiligung war überwältigend“, sagte ver.di Sekretär Harald Dreßler. "Für die nächste Woche rechnen wir nochmals mit einer Zunahme der Zahl der Streikenden."
    Am Montag werden Beschäftigte in Nord-, Mittel- und Ostthüringen aufgerufen.
    Die vierte Verhandlungsrunde findet am 8. und 9. März in Königswinter bei Bonn statt.

    Hinweis für die Redaktion:

    Die Streikversammlungen finden in Erfurt im Gewerkschaftshaus in der Schillerstraße statt (Ansprache 10 Uhr) und in Gera vor dem Telekom-Objekt in Jacob-A.-Morand-Str. 4 (8-9 Uhr)

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    Kerstin Chagoubi
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    Herausgeber:

    ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
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    V.i.S.d.P.: Thomas Voß
    Landesbezirksleiter