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    Tarifverhandlungen bei der Abfallwirtschaft Nordharz-Wernigerode, …

    Tarifverhandlungen bei der Abfallwirtschaft Nordharz-Wernigerode, OT Reddeber

    01.11.2019

    Tarifverhandlungen bei der Abfallwirtschaft Nordharz-Wernigerode, OT Reddeber

    Arbeitgeber verweigern verbessertes Angebot – Verhandlung am 1. November wird von Warnstreik begleitet

     „Wenn nach drei Warnstreiktagen in der letzten Woche die Arbeitgeberseite mit einem Terminvorschlag reagiert, der eine Woche nach unseren Warnstreiks liegt, muss an der Ernsthaftigkeit der Verhandlungsbereitschaft gezweifelt werden“, vermutet der ver.di Verhandlungsführer Marcus Borck.

    Weder während der Arbeitsniederlegungen, noch in den letzten Tagen, haben die Verhandlungspartner einen Versuch unternommen, auf die Streikenden zuzugehen. Stattdessen wurden Leiharbeitnehmer eingesetzt, um die bereits sichtbaren Entsorgungsprobleme zu minimieren.

     „Bei der nach wie vor hohen Streikbereitschaft der Beschäftigten und dem Unverständnis über das Vorgehen der Geschäftsführung ist es nur folgerichtig, die Verhandlungen am 1. November mit einem Warnstreik zu begleiten“, sagt Dagmar Huhn, Gewerkschaftssekretärin im Bereich Ver- und Entsorgung.

    Mit Beginn der Frühschicht am 1. November 2019 werden die Beschäftigten ab 5 Uhr die Arbeit niederlegen und vor den Toren des Unternehmens am Brockenblick 1 in Reddebern den Verlauf der Verhandlungen verfolgen.

     „Wir erwarten ein abschlussorientiertes Angebot, eine Hinhaltetaktik werden wir nicht zulassen“, sagt Borck.

    Die Forderungen erstrecken sich von einer Erhöhung der Stundenlöhne um 2,50 Euro in den mittleren Vergütungsgruppen, über die Einführung von Überstundenzuschlägen in Höhe von 25 % ab der 40. Stunde, bis hin zu einer Mobilitätsprämie für ver.di Mitglieder in Form von Tankgutscheinen in Höhe von jährlich 100 Euro. Die Ausbildungsvergütungen sollen entsprechend angepasst werden.

    Für Rückfragen: Dagmar Huhn unter der 0172 / 8 03 91 14

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