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    Uniklinikum Jena

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    13.11.2018

    Ultimatum wieder in Kraft

    Die Beschäftigten der Intermediate Care Station 1 (IMC1) setzen ihr Ultimatum wieder in Kraft.

    "Die Beschäftigten mussten feststellen, dass die Zusagen seitens des Klinikums nicht eingehalten wurden. Die unstrittige Personalbesetzung von einer Pflegekraft für vier Patientinnen ist für die Beschäftigten in absehbarer Zeit nicht zu erkennen", erklärt Philipp Motzke von der Gewerkschaft ver.di.

    Das Ultimatum wurde Ende September ausgesetzt, da den Beschäftigten zugesichert wurde, entsprechendes Personal einzusetzen. Dies ist nicht der Fall. Eine Pausenablöse für den Spät- und Nachtdienst ist weiterhin nicht umgesetzt.

    "Die Kolleginnen und Kollegen der Station wünschen sich verlässliche Dienstpläne mit ausreichend Personal. Sie arbeiten in einer rollierten Woche, da richtet sich das soziale und familiäre Umfeld oft nach den Dienstplänen. Deshalb ist eine verbindliche Dienstplanung mehr als wichtig. Sich ständig ändernde Pläne haben nicht nur negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiterinnen, sondern auch auf das gesamte Umfeld der Beschäftigten", so Motzke weiter.

    Der Beruf ist schon von hoher physischer und psychischer Belastung geprägt, da sind gute Rahmenbedingungen umso wichtiger."

    Die Beschäftigten der IMC1 geben dem Arbeitgeber eine letzte Frist bis zum 31.12.2018. Sollten bis dahin keine schriftlichen und verbindlichen Maßnahmen umgesetzt oder geplant sein, läuft das Ultimatum aus. Dann gibt es ab dem 1. Januar 2019 nur noch Dienst nach Vorschrift auf der IMC 1.

    Für Rückfragen:

    Philipp Motzke unter 01 51 / 23 85 54 79 oder 03641 / 88 60 40

    Pressekontakt

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    Oliver Greie
    ver.di-Landesbezirksleiter
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    für den Inhalt: Jörg Förster

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